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News Umfrage der Stadt Zürich zur aktuellen Wohnsituation: «Fünfer und Weggli» sind auch beim Wohnen nicht möglich.

Die gute Nachricht vorweg: Die Hälfte der durch die Stadt Zürich befragten Personen sind mit ihrer aktuellen Wohnsituation zufrieden oder sogar sehr zufrieden. Betreffend «Unzufriedenheit der Befragten» sei hingegen die Frage erlaubt, ob der Wunsch nach einer grösseren Wohnung an zentraler Lage zu einem tieferen Preis tatsächlich ein Problem ist oder nicht viel eher einfach ein Wunsch. Dieses Bedürfnis korrekt als Wunsch zu deklarieren ist durchaus legitim. Wenn diese Haltung aber als Problem dargestellt wird, dann entspricht dies nicht den Tatsachen, sondern ist Augenwischerei.

Der HEV Zürich ist nach wie vor der Ansicht, dass Menschen, die tatsächlich unverschuldet echte finanzielle Probleme haben, durch den Staat unterstützt werden sollen, so auch beim Wohnen. Eine grössere und günstigere Wohnung an zentraler Lage hingegen gehört nicht zum Auftrag des Staates und muss auf privater Basis und aufgrund der eigenen wirtschaftlichen Leistung erfolgen. Auf Kosten des Staates weniger arbeiten und schöner Wohnen gehört definitiv nicht dazu.

Gute Rahmenbedingungen wichtig

Es ist die Aufgabe des Staates, für Rahmenbedingungen zu sorgen, die es den Akteuren auf dem Immobilienmarkt ermöglicht, rasch und unkompliziert denjenigen Wohnraum zur Verfügung zu stellen, der auch nachgefragt wird. Dazu gehören vor allem die privaten Hauseigentümer, die in der Stadt Zürich mit 49% gut die Hälfte des Wohnraums anbieten. Wenn dies hingegen an den Staat bzw. an die Stadt delegiert werden soll, dann ist die Gefahr gross, dass die Diskrepanz zwischen tatsächlich nachgefragtem und angebotenem Wohnraum immer grösser wird.