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News «Rotes Telefon»: Bekanntheitsgrad klar zu tief

Jahresbericht zum «Rotes Telefon» nach vier Monaten Betrieb

Der heute von der Stadt Zürich präsentierte Jahresbericht 2016 zum «Roten Telefon» (Anlaufstelle in Bausachen/Helpline) ist für den Hauseigentümerverband (HEV) Zürich zu positiv ausgefallen.

So seien laut Jahresbericht nur zwei von 40 Fällen tatsächliche Konflikte zwischen verschiedenen Auflagen des Bauentscheides gewesen. Für den HEV Zürich ist klar, dass die zwei Fälle Bestätigung sind, dass das «Rote Telefon» eine nötige Massnahme war.

Der HEV Zürich ist überzeugt, dass das «Rote Telefon» in den kommenden Monaten verstärkt zum Einsatz kommen wird, nicht zuletzt sobald die neue BZO in der Stadt Zürich in Kraft tritt.

Nummer noch zu wenig bekannt

Der Jahresbericht schreibt, dass die Anzahl der Anrufe den – tiefen – Erwartungen entsprochen habe. Damit wird unterstellt, dass das «Rote Telefon» eigentlich nicht nötig war.

Der HEV Zürich ist der gegenteiligen Ansicht: Die Möglichkeit, dass sich Bauherren bei Fragen an eine vermittelnde Stelle wenden können ist sehr wichtig und die 40 Fälle zeigen, dass bei Bauherren Unsicherheit herrscht. Zudem ist der HEV Zürich überzeugt, dass das «Rote Telefon» alleine durch seine Existenz bereits eine präventive Wirkung entfaltet.

Damit die Nummer des «Rote Telefons» auch wirklich bekannt wird, muss sie auf jedem Baugesuch im Rahmen der Rechtsmittelbelehrung aufgeführt werden.

Der HEV Zürich und der Gewerbeverband der Stadt Zürich reichten 2012 die Volksinitiative «Ombudsstelle gegen Willkür in Bausachen» ein. Auf dieser Grundlage wurde dann im August 2016 das «Rote Telefon» eingerichtet.